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Von der Haut zum Leder

Leder - eines der ältesten Materialien der menschheit - gewinnt man durch das Gerben von Häuten und Fellen.

Unter Haut versteht man die Körperdecken der großen Säugetiere wie Rinder, Pferde, Schweine, Esel, und Kamel, ebenso wie die der zur Lederherstellung geeigneten Meerestiere, der Reptilien, Amphibien und Fische. Die Häute kleinerer Tiere wie Kalb, Ziege, Schaf, Fohlen, Hund sowie aller anderen für Pelzzwecke bestimmten Tiere bezeichnet man als "Fell". Werden Häute und Felle nicht gegerbt oder konserviert, würden sie faulen und verwesen. 

Das Gerben 

Die Verarbeitung der Tierhäute zu Leder mit Hilfe von gerbstoffen ist den Menschen in Europa seit der Altsteinzeit (bis ca. 8000 v. Chr.) bekannt. Als sicher gilt, dass die Fettgerbung (Sämischgerbung) in der Jungsteinzeit (seit ca. 6000 v. Chr.) angewendet wurde. Auch die Rauchgerbung über dem Feuer dürfte eine sehr alte Gerbart sein, ebenso die mineralische Gerbung mit Alaun (Weißgerbung). Das Gerben mit pflanzlichen Mitteln (vegetabilische Gerbung) ist seit der Bronzezeit (seit ca. 2000 v. Chr.) nachweisbar, wobei hauptsächlich die Rinde von Eichen, Buchen und der Rottanne als Gerbmittel verwendet wurden (Lohgerbung). Bis in das 19. Jh. blieben die Verfahren von Sämisch-, Weiß-, und Lohgerbung im wesentlichen unverändert.

Seit 1900 ist die Chromgerbung mit Chromsalzen die wichtigste Gerbmethode, vor allem da sie auch relativ kutzfristig abläuft, im Gegensatz zur Lohgerbung, die sich bis zu 15 Monaten hinziehen kann. 

Nach dem Gerben 

Zu diesem Zeitpunkt läßt sich schon an der farbe des leders, vor der dann eigentlichen Färbung, die Gerbart erkennen. Die Lohgerbung ist bräunlich, die Sämischgerbung ist gelblich, die Alaungerbung fast weiß und die Chromgerbung silbergrau.

Durch besondere Gerbung und Zurichtung werden die Leder für ihre spätere Verwendung gefertigt. Schuhsolen bedürfen anderer Eigenschaften, als das Leder für Möbel, Bekleidung, Handtaschen, Koffen, Handschuhe, Bucheinbände und Kleinlederwaren.

Da Leder immer ein Naturprodukt ist, sind die vernarbungen der Haut durch Dornenrisse, Insektenstiche, Kampfspuren und ähnliches keine Fehler, im Gegenteil, sie geben der Oberfläche einen besonderen Reiz. 

Reißfestigkeit

Die dreidimensionale Faserverflechtung des Leders bedingt hohe Zug-, Weiterreiß- und Stichreißfestigkeit, entscheidende Faktoren für die Verarbeitung. Die Festigkeit ist bei den einzelnen Lederarten sehr unterschiedlich. Die Zugreißfestigkeit des Leders wird an DIN-genormten Probestücken getestet.

Das Zurichten

Hier erhält das Leder in einer abschließenden Oberflächenbehandlung sein endgültiges Aussehen. Durch Grundieren, Farbauftrag, Appretieren, Pressen und Bügeln wird dem Leder, je nach den modischen Anforderungen, eine glänzende oder matte,  ein- oder mehrfarbige, glatte oder genarbte Oberfläche gegeben.

Die Kunst des Zurichtens besteht darin, auf das Leder hauchdünne Schichten aufzubringen, ohne dass die Optik und die geschätzten Natureigenschaften wie Geschmeidigkeit und Atmungfähigkeit beeinträchtigt werden. 

Lichtechtheit 

Die Farbe des Leders, die nicht mit Deckfarbe überzogen ist, ist von der chemischen Bearbeitung des Leders stark abhängig. Besonders bei pflanzlich gegerbten Ledern können bei Farbstoffen, die nicht den Anforderungen entsprechen, durch Oxydation unter Lichteinwirkung Farbveränderungen auftreten.